Es gibt keinen allgemeingültigen Wert in Gramm, der angibt, wie viel Ruß sich maximal in jedem Dieselpartikelfilter befinden darf. Fahrzeughersteller berechnen beziehungsweise messen die Rußbeladung je nach DPF-System unterschiedlich. Entscheidend für die gesetzlichen Anforderungen ist außerdem, wie viele Partikel beziehungsweise Schadstoffe das Fahrzeug tatsächlich ausstößt.
Die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte unterscheiden sich nach Fahrzeugtyp, Emissionsklasse und Land. Für Dieselfahrzeuge in Europa gelten vergleichsweise strenge Anforderungen an Partikel- und Rußemissionen.
Seit 2023 werden bei technischen Fahrzeugprüfungen in mehreren europäischen Ländern Partikelmessungen an Dieselfahrzeugen eingesetzt. Dabei misst ein Partikelzähler die Anzahl der ausgestoßenen Partikel. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Beitrag zur neuen Partikelmessung bei der Fahrzeugprüfung.
Ein Dieselpartikelfilter hilft dem Fahrzeug dabei, die vorgeschriebenen Partikelgrenzwerte einzuhalten. Ruß wird im Filter gespeichert und während der Regeneration verbrannt. Nicht verbrennbare Rückstände wie Asche sammeln sich jedoch langfristig im Filter an und reduzieren dessen nutzbare Kapazität.
Deshalb ist es wichtig, das DPF-System korrekt zu warten und Probleme mit Regeneration, Sensoren oder übermäßiger Rußbildung frühzeitig zu beheben. Möchten Sie einen rußbeladenen Dieselpartikelfilter selbst reinigen beziehungsweise die Regeneration unterstützen, kann dafür ein geeigneter DPF-Reiniger beziehungsweise ein Diesel-Kraftstoffadditiv wie ein Lindemann-Produkt eingesetzt werden.
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